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Länderinformationen

Hier haben wir in übersichtlichen Artikeln alle grundlegend wichtigen Informationen über die Reiseländer in unserem Programm zusammengestellt. Nach einer kurzen textlichen Einführung in Land, Kultur und Gesellschaft enthalten sie auch alle für Reisende aus Deutschland relevanten Angaben und Hinweise. Informiere Dich über Dein Wunschziel und bereite Dich so umfassend auf Deine Reise vor!

INDIEN

NEPAL

SARDINIEN

AFRIKA

GEORGIEN

Länderinformationen INDIEN

Nützliche Links

Eckdaten

Indien ist ein Vielvölkerstaat in Südasien, der auf einem eigenen sogenannten Subkontinent gelegen ist. Mit etwa 1,3 Milliarden Einwohnern ist Indien nach China der zweitbevölkerungsreichste Staat der Erde. Er ist als Bundesrepublik in 29 Bundesstaaten und sieben weitere Bundesdistrikte gegliedert. Die Amtssprachen sind Hindi und Englisch (koloniale Vergangenheit) sowie etwa zwei Dutzend regionale Sprachen, die teilweise als Amtssprachen anerkannt sind. Indien ist eine parlamentarische Demokratie, die in ihrer heutigen Form seit 1949 existiert.

Klima & Natur

Das indische Staatsgebiet umfasst eine Fläche von 3.287.490 Quadratkilometern, womit Indien nach Brasilien der flächenmäßig siebtgrößte Staat der Erde ist. Die Strecke zwischen der nördlichen (Himalaya) und der südlichen (Indischer Ozean) Grenze beträgt etwa 3200 Kilometer, die Länge der Küste insgesamt rund 7000 Kilometer. Zu Indien gehören neben dem Staatsgebiet auf dem Kontinent mehrere Inselgruppen.

Das Klima in den Höhenlagen der nördlichen Gebirgsregion unterscheidet sich selbstredend stark vom überwiegend subtropischen Kontinentalklima in Nord- und Zentralindien sowie dem ozeanischen Tropenklima in den südlichen und Küstengebieten. Dabei ist es (außer im Gebirge) ganzjährig warm (im Januar liegen die mittleren Temperaturen in den nördlichen Tiefebenen immerhin noch 10 bis 15 Grad Celsius), im Sommer erreichen die Temperaturen im Norden 40 bis vereinzelt über 50 °C. In der Zeit von Juni bis September oder Oktober steht Indien unter dem Einfluss des Sommermonsuns, der dem Land erhebliche Niederschlagsmengen beschert, an der Westküste und im Norden sind die Niederschläge dabei am ergiebigsten.

Die indische Vegetation ist aufgrund der großen Ausdehnung des Landes entsprechend vielfältig und reicht von Hochgebirgsvegetation des Himalaya im Norden hin zu tropischem Regenwald im Süden, allerdings ist nur noch ein Fünftel des indischen Landesgebiets infolge von flächendeckender Kultivierung bewaldet.

Die Fauna Indiens ist wie die Pflanzenwelt außerordentlich artenreich, Schätzungen gehen von zirka 2000 Wirbeltierarten zu Lande und in der Luft sowie von etwa 2500 Fischarten in indischen Gewässern aus. Zu den wohl bekanntesten indischen Landsäugern gehören der Indische Elefant und der Königstiger, dessen Bestände sich durch die Einrichtung von Tigerschutzgebieten inzwischen auf einige tausend wildlebende Individuen erholt haben. Auch einige Exemplare des Asiatischen Löwen sind im Gir-Nationalpark im Bundesstaat Gujarat heimisch. Neben diesen leben auch Leoparden und Schneeleoparden in Indien, Letztere ausschließlich im Hochgebirge des Himalaya.

Neben den majestätischen Raubkatzen und anderen Säugetieren ist Indiens Fauna vor allem für ihren Artenreichtum an Reptilien bekannt, von denen etwa die Hälfte Schlangen sind wie die Königskobra, die Südasiatische Kobra oder der Tigerpython, aber auch Sumpfkrokodile und der Gangesgavial, ebenfalls eine Krokodilart, sowie Chamäleons gehören dazu.

Kultur & Gesellschaft

Indien weist ein vielschichtiges Volks- und Staatsgebilde mit religiös-traditionell komplexen Strukturen auf. Hightech und Reichtum stehen Armut und Elend krass gegenüber. Die Einflüsse der Religionen (besonders des Hinduismus und des Islams, aber auch älterer Religionen und Kulturen) und des Kastenwesens auf das alltägliche Leben sind ungebrochen. Kinderarbeit gehört zum üblichen öffentlichen Erscheinungsbild.

Wer als Mitteleuropäer Indien bereist, sollte sich auf einen regelrechten „Kulturschock“ gefasst machen. Es wird von Touristen im Allgemeinen Geduld erwartet.

Backpacker sollten ein höfliches Benehmen an den Tag legen und insbesondere respektvoll gegenüber den Religionen (Hinduismus, ca. 85 Prozent der Bevölkerung, und Islam, ca. elf Prozent der Bevölkerung) und indischen Traditionen auftreten. Vor dem Betreten religiöser Stätten sollten beispielsweise die Schuhe ausgezogen und Kopfbedeckungen abgesetzt werden.

Für weibliche Backpacker gilt: keine aufreizende Kleidung – auf Miniröcke, unbedeckte Schultern und durchsichtige Oberteile sollte verzichtet werden. Männer sollten nach Möglichkeit lange Hosen tragen. Körperliche Berührungen in der Öffentlichkeit, insbesondere am Kopf (dem Sitz der Seele), sollten unterlassen werden. Vor dem Betreten eines Privathauses sollten ebenfalls die Schuhe ausgezogen werden. Westliche Frauen könnten von einigen Indern als „billiges Lustobjekt“ angesehen werden. Es könnte zu unsittlichen Berührungen kommen. In solchen Situationen sollten Frauen sehr deutlich machen, dass sie dies nicht dulden. Alles andere würde möglicherweise als Zeichen des Eingeständnisses gedeutet.

Vor allem mit gebildeten Indern kann man sich gut auf Englisch verständigen. Ein freundliches Kopfnicken ist als Begrüßung in aller Regel ausreichend.

Im Allgemeinen hat man in Indien die britischen Höflichkeitsfloskeln übernommen. „Sir“ und „Madame“ sind die gebräuchlichsten Anredeformen, wenn man den Namen nicht kennt. Ist der Nachname bekannt, sollte man Mr., Mrs. oder Miss benutzen.

Im Gespräch sollte man sich mit Religionskritik sowie mit politischer Kritik, zum Beispiel am indischen Kastensystem, zurückhalten. Willkommene Gesprächsthemen sind die Sehenswürdigkeiten des jeweiligen Landes, berühmte Denkmäler, Tempel und Paläste. Auch die Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft der Einheimischen oder der Nationalsport, Cricket, sind beliebte Themen.

Zu Missverständnissen führt in Gesprächen häufig das in Indien verbreitete Pendeln des Kopfes. Es bedeutet „Schauen wir mal“ und „Ja“ und zeigt Aufmerksamkeit. Ein „Nein“ wird durch ein kurzes, seitliches Zucken des Kopfes und eine abfällige Handbewegung angezeigt. Um beides unterscheiden zu können, sollte man Inder gut beobachten.

Die linke Hand gilt als unrein, sie sollte nicht gereicht und mit ihr sollte nach Möglichkeit nichts gegessen oder übergeben werden. Im Restaurant wird mit Messer und Gabel, bei traditionellen Essen mit Daumen, Zeigefinger und Ringfinger der rechten Hand gegessen.

Je nach indischem Bundesstaat gelten unterschiedliche Regelungen in Bezug auf den Verzehr alkoholischer Getränke. Mancherorts herrscht ein generelles Alkoholverbot, in anderen Staaten ist der Konsum grundsätzlich erlaubt, allerdings schwankt die Altersgrenze dafür zwischen 18 und 25 Jahren.

Der besitz illegaler Drogen wird mit harten Strafen, zum Teil mit langjährigen Haftstrafen, geahndet. Das Rauchen ist in allen öffentlichen Gebäuden, in Bahnhöfen, Flughäfen, Hotels und Restaurants untersagt.

Insgesamt sollte sich jeder Backpacker vor einer Indienreise ausführlicher mit den Sitten und Eigenheiten des Landes auseinandersetzen und sich bestenfalls in der bbp-Community mit Indien-Erfahrenen austauschen.

Besondere Hinweise

Für die Einreise benötigst Du einen gültigen Reisepass sowie ein Visum. Dieses erhältst Du an einer Grenzübergangsstelle oder am Flughafen von Kathmandu. Das Visum ist 30 Tage gültig und kostet 40 US-Dollar (kann aber auch in Euro bezahlt werden). Außerdem musst Du ein Passfoto am Flughafen vorlegen.

Du kannst Dein Visum aber auch in der nepalesischen Botschaft in Berlin (Guerickestraße 27, 10587 Berlin) sowie in den nepalesischen Generalhonorarkonsulaten in Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart beantragen.

Impfungen

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene (siehe: www.rki.de) anlässlich einer Reise zu überprüfen und gegebenenfalls zu vervollständigen. Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio (Kinderlähmung), ggf. auch gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR), gegen Influenza (Grippe) und Pneumokokken.

Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemie-Gebiet gefordert (siehe www.who.int). Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine zwingenden Impfvorschriften.

Länderinformationen NEPAL

Eckdaten

Hier ein paar kurze Infos: Nepal ist ein Binnenstaat in Zentralasien. Er grenzt im Norden an die Volksrepublik China und im Osten, Süden und Westen an Indien. Die Hauptstadt des Landes ist Kathmandu, dort leben ca. 975.000 Nepalesen. Insgesamt hat Nepal eine Bevölkerungsgröße von 29 Millionen. Die Amtssprache ist Nepali, es wird allerdings auch oft Englisch gesprochen.

Doch was zeichnet Nepal aus und wieso lohnt sich eine Tour dorthin?

Im Norden und im Osten Nepals liegt ein großer Teil des Himalaya-Gebirges, unter anderem der Mount Everest, dessen Gipfel mit 8848 Meter den höchsten Punkt der Erde darstellt. Außerdem sieben weitere der zehn höchsten Berge des Planeten. Diese laden zu außergewöhnlichen Trekkingtouren ein.

Der tiefste Punkt dagegen liegt auf 70 Meter über dem Meeresspiegel bei Kencha Kalan im Süden Nepals. Nepal ist das durchschnittlich am höchstgelegene Land der Welt; über 40 Prozent des Landes liegen über 3000 Meter.

Klima & Natur

Naturräumlich lässt sich Nepal in drei Hauptregionen gliedern, das Terai, das Mittelland und die Hochgebirgsregion. An diese Gliederung sind auch sozioökonomische, kulturelle und ethnische Gliederungen des Landes gebunden.

Das Terai, mit Höhen von 70 bis 150 Meter, bildet den nepalesischen Teil der Gangestiefebene. Es hat sich in den vergangenen 50 Jahren zu einem bedeutenden Wirtschafts- und Siedlungsraum entwickelt. Obwohl das Terai nur 14 Prozent der Landesfläche ausmacht, leben dort 47 Prozent der Bevölkerung. Fruchtbare, wenig erosionsgefährdete Böden und ganzjährig frostfreies Klima, sowie gute Bewässerungsmöglichkeiten machen das Terai zur landwirtschaftlich wertvollsten Region.

In dieser Ebene befinden sich auch nahezu alle Industrieansiedlungen außerhalb des Kathmandutals. Durch das Terai verläuft der Mahendra-Highway als einzige Straße, die eine Ost-West-Verbindung ermöglicht. Neun Inlandsflughäfen befinden sich im Terai und bieten eine direkte Fluganbindung nach Kathmandu.

Die Siwaliks und die Mahabharat-Kette bilden den Übergang von Terai zum Mittelland, welches Höhen bis circa 3000 Meter erreicht. Das Mittelland hat ein sehr stark strukturiertes Relief. Faktoren wie Mikroklima, Böden und Geomorphologie variieren im Mittelland auf kleinem Raum, sodass auch die Bedingungen für die Besiedlung und die Landwirtschaft stark variieren. Dennoch stellt das Mittelland das altbesiedelte Kernland Nepals dar. Hier leben 45 Prozent der Bevölkerung auf 30 Prozent der Landesfläche.

Durch die hohe Reliefenergie ist das Mittelland hochgradig verkehrsfeindlich. Lediglich das Kathmandu- und das Pokhara-Tal sowie einige Ortschaften in den Bergen verfügen über eine Straßenanbindung. In Kathmandu befindet sich übrigens der bisher einzige internationale Flughafen des Landes.

In den Talflächen konzentrieren sich fast alle Siedlungen der Hochgebirgsregion. Sommersiedlungen mit Weidewirtschaft reichen bis zu 5000 Meter. Die extrem hohe Reliefenergie und die hohen Monsunniederschläge (über 5000 Millimeter) an den Südhängen tragen zur Bodenerosion bei und machen Landwirtschaft schwierig.

Die im Regenschatten liegenden Nordseiten der Hauptkette des Himalaya erhalten hingegen sehr wenig Niederschlag (unter 200 Millimeter), sodass Landwirtschaft kaum möglich ist. Forst- und Waldwirtschaft sind wichtige Standbeine der bäuerlichen Subsistenzwirtschaft im Gebirge. Insgesamt ist die Hochgebirgsregion Nahrungsmitteldefizitgebiet. Die wichtigste externe Einnahmequelle ist der Tourismus. Straßen sind nicht vorhanden. Lediglich vier Inlandsflughäfen verbinden die Gebirgsregion mit der Außenwelt.

Als Konsequenz ist das Laufen zu Fuß, wie auch im Mittelland, die gängigste Fortbewegungsart. Tendenziell sind die Hochgebirgsregionen schlechter entwickelt als der Rest des Landes. Insbesondere in den westlichen Teilen der Hochgebirgsregionen ist der Human Development Index deutlich geringer als im Landesdurchschnitt. Er weicht um 25 Prozent vom Durchschnitt ab.

Durch seine zentrale Lage im Herzen der asiatischen Hochgebirge und die großen Gegensätzlichkeiten der Landschaft (Hochgebirge – Tiefebene) verfügt Nepal über verschiedene Klimazonen. In allen Landesteilen herrscht jedoch starker Monsuneinfluss, der jahreszeitlich bedingte Niederschlagsperioden mit sich bringt. Während der von Juni bis Mitte September andauernden Monsunzeit kommt es in ganz Nepal zu anhaltenden Regenfällen, die in der Folge auch zu plötzlich auftretenden Überschwemmungen und Erdrutschen führen können, was wiederum Reisebehinderungen nach sich zieht. Zu den von uns ausgesuchten Reiseterminen ist mit derartigen Behinderungen jedoch normalerweise nicht zu rechnen. Während der klassischen Reisezeiten im Vor- und Nachmonsun (März bis Mai und Oktober bis November) sowie auch im Januar und Februar ist das Wetter in Nepal meist freundlich und die Niederschlagshäufigkeit und -menge eher gering. Nachmittägliche Quellwolkenbildung und daraus resultierende Niederschläge sind möglich, doch Schlechtwetterperioden dauern nur selten länger als drei bis vier Tage und bringen in den Tallagen keine übermäßigen Niederschlagsmengen.

Die Witterungsbedingungen in Nepal hängen von der Jahreszeit und im Gebirge zusätzlich von der Höhenlage ab. Aus diesem Grund ist es schwierig, für die Trekkingrouten präzise Temperaturvorhersagen zu machen. Generell gilt auch in Nepal, dass das Wetter dort genauso wenig vorhersehbar ist wie bei uns.

Im Wesentlichen kann man das Jahr, wie bei uns, in vier Jahreszeiten einteilen: Frühjahr (Ende Februar bis Mai), Monsunzeit (Juni bis Mitte/Ende September), Herbst (Oktober bis November) und Winter (Dezember bis Mitte Februar).

Kultur & Gesellschaft

Die Religion spielt in Nepal eine große Rolle, die meisten Nepalesen sind Hindus, etwa 80 Prozent. Dem stehen neun Prozent Buddhisten, circa vier Prozent Muslime und schätzungsweise 1,4 Prozent Christen gegenüber.

Nepali unterscheiden zwischen rein und unrein. Als unrein gelten zum Beispiel Lebensmittel und Materialien, die von jemand anderem mit dem Mund berührt wurden. Füße und die linke Hand sind ebenfalls unrein. Deshalb auch bitte nicht über jemanden drübersteigen oder mit den Füßen deuten. Ein Beispiel stellt hierbei dar, sein Bein zu überschlagen und mit der Sohle des Fußes in RIchtung eines andern zu deuten. Dies gilt als sehr unhöflich und ist unbedingt zu vermeiden. Kuhmist hingegen gilt als rein, da Kühe in Nepal heilig sind und zugleich auch Nationaltier. Aus diesem Grund essen Nepali auch kein Rindfleisch. Mit Lederutensilien darf man deshalb auch keinen Tempel betreten! Bei privaten Einladungen kannst Du erkennen, dass die Küche Nepals im Verborgenen blüht und vielfältiger ist, als zunächst angenommen. Alle Völker Nepals haben eigene Vorlieben. So kann sich ein Newar aus dem Kathmandutal ein Leben ohne Chiura, Reisflocken, nicht vorstellen, während ein Tieflandbewohner auf seine Chapatis oder auch Rotis, kleine gebackene Fladen, besteht. Die tibetischen Völker im Gebirge ziehen Tsampa (Dhindo) vor, nahrhaftes, geröstetes Gerstenmehl, das mit dem berühmten Buttertee zu Klößchen geknetet wird. Yakfleisch, Kartoffeln, Nudeleintöpfe und Momos, große Fleischravioli, die gebraten als Kothey angeboten werden, serviert mit einer würzig-scharfen Soße, stellen außerdem Spezialitäten dar. Nepalesen trinken hauptsächlich Wasser und süßen Tee mit Milch.

Eine verkehrte Welt stellt die Gestik der Nepali dar. Das Kopfschütteln, das für uns als Nein gilt, heißt in Nepal Ja – also nicht verwirren lassen. Shorts und Tanktops können auf der Reise nach Nepal gerne zu Hause gelassen werden. Kleidung sollte hier mindestens die Schultern und die Knie – besser auch die Unterschenkel – bedecken. Alles andere gilt als unhöflich und anstößig.

Wer sich jetzt schon denkt, oh Gott, worauf muss ich denn bitte alles achten, dem sei gesagt: Keine Panik bekommen! Genau deshalb folgen wir bei betterbackpacking auch dem klaren Konzept, dass sich ein Land schlichtweg immer besser durch die Augen eines Einheimischen entdecken lässt. Daher wirst Du mit unserem lokalen Guide Ganesh, der all diese Normen von klein auf kennt, perfekt begleitet. Nach Deiner Rückkehr wirst Du ein echter Vollprofi in Bezug auf Nepal und das Reisen durch dieses atemberaubende Land sein!

Besondere Hinweise

Für die Einreise benötigst Du einen gültigen Reisepass sowie ein Visum. Dieses erhältst Du an einer Grenzübergangsstelle oder am Flughafen von Kathmandu. Das Visum ist 30 Tage gültig und kostet 40 US-Dollar (kann aber auch in Euro bezahlt werden). Außerdem musst Du ein Passfoto am Flughafen vorlegen.

Du kannst Dein Visum aber auch in der nepalesischen Botschaft in Berlin (Guerickestraße 27, 10587 Berlin) sowie in den nepalesischen Generalhonorarkonsulaten in Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart beantragen.

Impfungen

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene (siehe: www.rki.de) anlässlich einer Reise zu überprüfen und gegebenenfalls zu vervollständigen. Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio (Kinderlähmung), ggf. auch gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR), gegen Influenza (Grippe) und Pneumokokken.

Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemie-Gebiet gefordert (siehe www.who.int). Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine zwingenden Impfvorschriften.

Vokabeln

Hallo → Namaskar, Namaste

Guten Tag → Shuva Diin, Namaskar, Namaste

Tschüss → Bidaa Hau, Namaskar

Auf Wiedersehen → Pheri Bhetaula, Namaskar

Ja → Ho, Hunchha

Nein → Hoina , Hudaina

Danke → Dhanyabad

Bitte → Kehi Chhaina

Prost → Cheers

Entschuldigung → Kshama Garnuhola , Kshama Pau

Hilfe → Sayog, Guhaar

Toilette → Sauchalya

Ich heiße → Mero Naam …. Ho.

Zahlen bitte → Kripaya Bill Lyaunuhos

Eingang → Prabesh Duar

Ausgang → Bahirpath

Gute Nacht → Shuva Ratri

Wie heißt du? → Tapain ko naam ke ho?

Wie geht’s? → Tapain lai kasto chha?